archdaily schlägt Architektur-Dokumentarfilme für 2017 vor. Vor dem Wochenende eine Empfehlung, wenn man sonst keine Pläne hat ... zum Beispiel ein Film über Frei Otto, Eero Saarinen, Alvar Aalto und einige mehr!
Hier ein Appetizer: Built on Narrow Land (2013) von Malachi Conolly - das Ende von Bauhaus und Sommertage auf Cape Cod.
Ein interessanter Artikel von Silke Güldner auf der Website der Zeitschrift profifoto. Sie beschreibt die Honorarentwicklung der letzten Jahre in der Fotografie und schildert anhand eines Falles die Brisanz des Themas und spricht wahrscheinlich vielen Fotografen aus der Seele:
Eine E-Mail an einen etablierten Profifotografen hat mich dazu bewogen. Sie offenbarte, wie ich finde, ein „unmoralisches Angebot“: einen Job für 100 Euro. Genauer gesagt einen Auftrag, der einen Tag Arbeit inkl. An- und Abfahrten und Locationwechsel umfasste. Die geplanten Nutzungsabsichten wurden nicht spezifiziert, bzw. sollen umfänglich eingeräumt werden. Und der Aufwand für das Projekthandling, die Abstimmung und Koordination waren ebenfalls nicht weiter berücksichtigt. (...)
Wie soll man darauf reagieren, soll man überhaupt reagieren? Und wie kann man diesen Kunden klar machen, dass es sich bei diesem Angebot um eine Dreistigkeit handelt. Dass es unmöglich ist und dem Berufsethos widerspricht, Qualitätsarbeit und professionelle Fotografie in diesem Umfang und zu diesen Konditionen zu liefern!
100 Euro Honorar am Tag ergibt einen Stundensatz von 12,50 Euro. Jeder Fotografen-Assistent bekommt mindestens 200 Euro pro Tag. Und von 12,50 Euro pro Stunde müssen sich selbständige Fotografen versichern, in ihr Equipment investieren, ihre laufenden Kosten bezahlen und Rücklagen bilden für Tage ohne Auftrag. Sie tragen das Risiko der Selbständigkeit, um vielen Kunden und Auftraggebern ihr Know-how zur Verfügung zu stellen. Und selbst wenn ein Fotograf an jedem Werktag 100 Euro verdienen würde, das monatliche Einkommen liegt trotzdem weit unter dem, was ein selbständiger, professioneller Berufsfotograf verdienen muss und, vor allem, aufgrund seiner Expertise, WERT ist.
Das Metropolitan Museum of Art hat mittlerweile 464 Kunstbücher zum Runterladen bereitgestellt! Traumhaft.
Darunter sind Titel wie The Age of Caravaggio (1985), The Cloisters: Medieval Art and Architecture (2005), Afghanistan: Forging Civilizations along the Silk Road (2012), Sultans of the South: Arts of India's Deccan Courts 1323–1687 (2011), The Milkmaid by Johannes Vermeer (2009) zu finden.

archdaily.com hat sich überlegt, welche Bücher für Architekten besonders interessant sind und diesbezüglich sieben Buchempfehlungen abgegeben:
Zen and the Art of Motorcycle Maintenance: An Inquiry Into Values von Robert M. Pirsig
The Good of Small Things von Arundhati Roy
The Little Prince von Antoine de Saint-Exupery
Austerlitz von W. G. Sebald
The Fountainhead von Ayn Rand
The English Patient von Michael Ondaatje
The Aleph and other Stories von Jorge Luis Borges
Tja, das meiste habe ich (noch) nicht gelesen, aber immerhin ist eines meiner Lieblingsbücher dabei: The Fountainhead. Ein wirklich umfangreiches und lesenswertes Werk und vor allem unterhaltsam!
Leider habe ich den Film zum Buch noch nicht gesehen ... als Appetithäppchen zumindest der Trailer:
Im Kulturjournal von OE1 ist Anton Corbijn im Gespräch mit Wolfgang Popp. Bekannt wurde Anton Corbijn vor allem mit seinen Plattencover für Depeche Mode, Nick Cave, ... Außerdem stammt der sehr schöne Film Control über die Band Joy Division von ihm. Ein Bildtalent!

Eine schwierige Frage, die man sich stellen kann oder auch stellen sollte; Introspektion von Zeit zu Zeit macht schon Sinn, aber diese permanente Grüblerei und Beschäftigung mit sich selbst und Optimierung des Selbst ist wohl eher hinderlich fürs Glücklichsein.
Lieber leben, machen, in Dinge stürzen und die kleinen Dinge genießen ... keine großen Weisheiten ...
Auf den Film von Grafikdesigner Stefan Sagmeister (bekannt für seine Plattencover für Lou Reed, The Rolling Stones, Talking Heads, ...), Ben Nabors und Hillman Curtis bin ich dennoch gespannt! Bezeichnenderweise heißt er "The Happy Film" und beschäftigt sich genau damit im Rahmen eines Video-Tagebuchs.
TheHappyFilm_TEASER_02_Ab_5.Januar_Im_Kino from mindjazz pictures on Vimeo.
Am 2. Jänner 2017 starb John Berger, ein toller Text über die Aktualität seiner Arbeiten findet sich online auf der Website des Magazins Dazed von Emma Hope Allwood:
In 1972, the critic opened our eyes with his analysis of the female figure in art and advertising – in today’s frenzied image culture, his lessons are still necessary (...)
“You painted a naked woman because you enjoyed looking at her,” wrote Berger, “Put a mirror in her hand and you called the painting ‘Vanity,’ thus morally condemning the woman whose nakedness you had depicted for you own pleasure.”
Das Buch Ways Of Seeing basiert auf der gleichnamigen vierteiligen TV-Serie der BBC aus dem Jahr 1972!! Spannend.
Ein kleiner Beitrag zu Wien als Darstellerin in verschiedenen Filmen, sicher nicht vollständig!
Das Weiße Haus kommt meines Wissens nach leider in keinem Film vor, wäre aber schön gewesen ...

Tolle Ideen für Leute, die noch Weihnachtsgeschenke für Kinder finden wollen; wobei sich diese wunderschön gearbeiteten Spiele auch Erwachsenen schenken lässt!
architizer.com zeigt 8 Spielzeuge, die von verschiedenen Architekten der 1940er bis heute entworfen wurden.
Natürlich ist auch das Eames-Ehepaar dabei:

Foto: © Eames Office LLC (eamesoffice.com)
Sie ist wieder da: Die Pantone-Farbe des Jahres 2017! Sie zeigt sich in einem frischen Grün, das an Frühling, Neubeginn denken lässt und vor allem vor Energie nur so strotzt. Sehr schön ...

Wer nicht weiß, was er dieses Wochenende anstellen soll, kann sich mit Architektur-Dokus eindecken: Der youTube-Channel ACB (Art and Culture Bureau) präsentiert über 50 Gebäude als ca. 26-minütige Dokumentarfilme. Diese entstanden in den letzten 20 Jahren und wurden von verschiedenen europäischen Kulturinstitutionen wie beispielsweise ARTE France, Les Films d’Ici, the Louvre, the Ministry of Culture and Communication Department of Architecture and Heritage, City of Architecture and Heritage, Musée d'Orsay, Centre Pompidou produziert. Hier die Playlist:
Pünktlich und festlich vor Weihnachten bzw. heute zum Nikolo gibt es neun Bauhausbücher zum gratis Runterladen!
