Science Fiction und Melancholie von 1968 bis 1983
Der Filmparcours Triste Technik ist vom 1. Dezember 2016 bis zum 5. Jänner 2017 im Filmmuseum in Wien zu sehen.

Blade Runner, 1982, Ridley Scott, Foto: Österreischisches Filmmuseum
1968 hatte nicht nur der Science-Fiction-Meilenstein 2001: A Space Odyssey Premiere, auch der "Club of Rome", eine gemeinnützige Organisation für die Nachhaltigkeit der menschlichen Zukunft, wurde im selben Jahr gegründet. Gleichzeitig setzte mit New Hollywood eine neue Strömung ein, die das klassische Hollywood-Kino modernisierte.
Eine spannende Zeit also, wie man auch an der Filmauswahl sehen kann! Freu mich schon sehr auf einige Klassiker auf großer Leinwand:
Dark Star, Silent Running, Soylent Green, Videodrome, Welt am Draht, ... das wird sich wieder mal alles nicht ausgehen ...

Videodrome, 1983, David Cronenberg, Foto: Slovenska kinoteka

Dark Star, 1974, John Carpenter, Foto: Österreichisches Filmmuseum

Coma, 1978, Michael Crichton, Foto: Österreichisches Filmmuseum

Welt am Draht, 1973, Rainer Werner Fassbinder, Foto: Österreichisches Filmmuseum
Zur Einstimmung auf das Thema gibt es heute noch um 19 Uhr einen Vortrag mit anschließender Diskussion im AZW in Wien zu erleben: Vortragende ist Katherina T. Zakravsky, Kuratorin der Filmreihe Triste Technik, die zum Thema "Blade Runner oder die Dystopie als Schule der Sitten und des Geschmacks" spricht.
archdaily.com zeigt kreative Lösungen, um den Business Cards ästhetisch einen Mehrwert zu bringen. Lässt sich sicher auch auf andere Branchen anwenden ...
Das sind meine:


"Bald gibt es über Kunst nur noch Werbetexte." (perlentaucher.de)
Im deutschen Online-Kulturmagazin perlentaucher.de wurde ein sehr interessanter Vortrag vom Kulturwissenschafter Wolfgang Ullrich veröffentlicht, der sich von einer ganz anderen Seite mit dem Urheberrecht beschäftigt. Aufgrund seiner Erfahrung mit der Veröffentlichung von Bildern in seinen Publikationen, die ihm teilweise nicht gestattet wurden, sieht er eine Art neues Bilderverbot. Dieses wird nun aber von den Urhebern eingefordert! So will scheinbar Andreas Gursky seine Bilder nur in Farbe veröffentlicht sehen, Doug Aitken einen Blick auf den Text werfen usw.
Somit kontrolliert der Urheber genau, in welchem Zusammenhang seine Werke veröffentlicht werden bzw. kann er auch für eine Unterversorgung des Bildmaterials sorgen, welche das Originalwerk wichtiger und einzigartiger erscheinen lässt. Einerseits verständlich, andererseits erschwert es den kritischen Umgang mit Bildwerken ganz extrem und versucht sich der wissenschaftlichen Beschäftigung und kritischen Auseinandersetzung zu entziehen.

Zur Zeit sind gerade ein paar sehr spannende Ausstellungen angelaufen:
Instagram Now! im Unteren Belvedere im Rahmen des Monats der Fotografie noch bis zum 30.11.2016
Stefanie Mooshammer im Ostlicht noch bis zum 23.12.2016
Wiens unbekanntes Juwel. Fotografische Zeitreise in die 70er-Jahre im Architekturzentrum Wien noch bis zum 5.12.2016
Film-Stills. Fotografien zwischen Werbung, Kunst & Kino in der Albertina noch bis zum 26.2.2017
Also nichts wie hin, vielleicht gehen sich diesmal alle aus und ich kann berichten ...
Das World Architecture Festival fand vom 16. bis zum 18. November 2016 in Berlin statt. Das Drei-Tage-Event richtet sich an Architekten und Interior Designer und veranstaltet Konferenzen, Möglichkeiten zu netzwerken und natürlich die Awards in verschiedenen Kategorien.

Der Blog Unhappy Hipsters verleiht Architekturfotografie, die in bekannten Zeitschriften veröffentlicht wurde, neue Bilduntertitel, die das Leben vom prototypischen unhappy Hipster beschreiben. Teilweise ziemliche lustig ... eine Empfehlung!
Hier ein paar Screenshots:


2016 ist ein arges Jahr!!
David Bowie und Leonard Cohen ... Wenigstens ist es beiden gelungen, vor ihrem Tode ein letztes Album herauszubringen:
Blackstar und You Want It Darker. Danke.
Auf die Plattenteller damit!

ARCHIPENDIUM 2017 – der Architekturkalender von Architekten für Architekten und alle Architekturinteressierten

Auf 365 Blättern für jeden Tag befindet sich jeweils ein Bauprojekt, auf der Rückseite kann man sich Erläuterungen, Grundrisse usw. der Architekten zu Gemüte führen. Sicher kein schlechtes Weihnachtsgeschenk oder auch zum Sich-selbst-erfreuen: "Gelungene Architektur zum Abreißen." (Kann man hier um 21,90 Euro bestellen.)

ARCHIPENDIUM ist eine Einladung zur Architektur ‒ Inspirationsquelle und Nachschlagewerk. Ein Team aus Architekten, Stadtplanern und Redakteuren bietet innovativen Architekturbüros die Möglichkeit, ihre Arbeiten einer größeren, architekturbegeisterten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dafür wurde die Website www.archipendium.com und der gleichnamige, jährlich erscheinende Architekturkalender geschaffen.
Hier eine Auswahl der archdaily-Redakteure der besten Architektur-Firmen-Webseiten. Interessant ist auch deren Liste an Dingen, die sie bei einer Website auf keinen Fall sehen wollen oder extrem nerven wie die Verwendung von Flash oder sehr pixeligen Bildern bzw. Bilder von schlechter Qualität!
Also: NO FLASH!

Architekturfotografien sind meist menschenleer oder es sind manchmal verschwommene Schemen zu sehen. Diese Fotos sind anders: Mal ist Schneewittchen auf Besuch in der modernen Villa oder eine Meerjungfrau ruht sich am Rand des Swimmingpools aus ... zu sehen auf dezeen.
Nach längerer Pause (Karenz) bin ich wieder da mit neuem Elan, Ideen und neuen Bildern im Kopf: Heute ist mein letzter Film bei der Viennale (Filmfestival in Wien). Ein Höhepunkt war der Film Elle von Paul Verhoeven mit der großartigen Isabelle Huppert ... ein nachhaltiges Erlebnis.

Nicht nur Menschen ist ihr Alter meist anzusehen, auch bei Hunden gilt dies - wie die Tierfotografin in ihrem Buch Dog Years beweist.
Das Ergebnis sind zwei gegenübergestellte Bilder, das eine zeigt den jungen Hund, das anderen den alten. Dazwischen kann man sein Leben imaginieren ...
Eine sehr interessante Idee und wahrscheinlich weitaus intuitiver in der Bedienung als eine Maus oder ein Stift: Palette Gear.
Hier ein Link zum Video zur genaueren Vorstellung, wie das ausschauen soll.
Fotografen an den Reglern!

Dieses Jahr geht der Pritzker Preis an Alejandro Aravena aus Chile! Er wird außerdem die Architektur-Biennale 2016 vom 28. Mai bis 27.November in Venedig kuratieren. Man darf gespannt sein ...
Gratulation nach Chile!!

... seine Musik änderte vieles. Eine Begleitung fürs Leben - immer noch, schon sehr lange ...
Freu mich auf neues Album *.
