Das Wetter eignet sich hervorragend, um meine Fotoserie Eislinien zu erweitern. Hier ein paar neue Exemplare:



Allen das hier Lesenden ein gutes neues Jahr 2026, viel Glück und Erfolg, spannende und entspannende Erlebnisse.

Obwohl ich es in den letzten Jahren kaum geschafft habe, mir mehr Filme bei der Viennale anzuschauen, freue ich mich dennoch jedes Jahr auf das Durchlesen des Programms. Morgen ist es soweit, das Programm steht und die Vorfreude auch.

Das Musée de Confluence von Coop Himmelb(l)au ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wo die Saône in die Rhône fließt, steht das Gebilde der "Crystal Cloud of Knowledge".







Auch dieses Jahr war ich wieder auf dem internationalen Fotofestival in Arles: LES RENCONTRES D’ARLES

Wie immer sehr inspirierend und spannend mit einigen Entdeckungen. Hier ein Foto, was ich alles besucht habe:


Meine Highlights waren:
Am ersten Tag beeindruckte mich der leider schon verstorbene Fotograf Lois Stettner (*1922-2016) vor allem mit seinen Bildausschnitten und kühnen Kompositionen. Wirkt sehr dynamisch und immer noch außerordentlich in seiner Qualität! Kann man sich immer wieder anschauen ...
Und weiters ein schon ziemlich bekannter Fotograf, den ich nicht auf dem Radar hatte, nämlich Todd Hido. Seine Fotos gewinnen durch Größe und Unmittelbarkeit in der Ausstellung. Bis auf die Porträts alles sehr fein und vor allem atmosphärisch.
Tag zwei hatte seinen Höhepunkt mit Jean-Michel André mit seinem Foto-Essay Room 207. Wie man mit Fotografien ein Geschehnis emotional spürbar macht, ohne explizit zu werden, ist wirklich sehr kunstvoll gelungen.
Am letzten Tag hatte ich gleich drei Entdeckungen: Keisha Scarville verarbeitet den Tod ihrer Mutter in der Fotoserie Alma. Wunderschön mit Textilien bzw. KLeidungsstücken arbeitend, ganz feinfühlig und dennoch kraftvoll.
Kourtney Roy zeigt trashige Fotos in ihrer Serie The Tourist. Das ist ein bisschen wie Cindy Sherman auf Florida. Die Fotos auch wunderschön in die bestehenden Räume integriert und affichiert.
Und dann noch Laurence Kubski mit ihrer Serie Savage, Photo-Essay bzw. Buch über Wildheit, Natur, Rauhheit, ... Schöne Zusammenstellung der Fotos, regt zum Nachdenken an und schafft es ebenso Emotionen zu vermitteln.
Berührend und ergreifend.
Ab dem 26.9.2025 startet wieder die Vienna Design Week mit einem vollgepackten Programm. Ob man es da schafft den Überblick zu behalten, glaube ich fast nicht, aber eventuell einfach mit dem Plan flanieren gehen und Sachen schauen. Man hat immerhin bis zum 5. Oktober 2025 Zeit.

Die letzten Eindrücke von Lyons Street-Art-Szene. Wer mehr sehen will, kann sich diese Plattform zu Gemüte führen.






Ein absolutes Highlight war das Musèe Lumière in Lyon. Nicht nur wegen der Ausstellung, sondern vor allem wegen der wunderschönen und extrem gut erhaltenen Jugendstilvilla - ein Juwel!
Neben dem Museum gibt es auch das Institut Lumière mit Bibliothek, Cafè und Programmkino sowie das jährliche Festival Lumière vom 11. bis zum 19.10.2025








Im September noch in Gedanken an den Urlaub schwelgend: Lyon ist in vielfacher Sicht eine Reise wert, nicht zuletzt wegen der Urban Art. Da gibt es immer was zu entdecken, die Plattform Street Art Lyon gibt Überblick bzw. macht Lust auf mehr.
Hier eine erste kleine Auswahl, was ich so bemerkt habe ...





Wirklich schön großer Park mit großem Spielplatz, einer Ruine und wirklich vielen Wildschweinen ... oder wir haben nur großes Glück gehabt!
Ab morgen ist er wieder geöffnet.


