Bei unserer Sommerreise war ein Highlight das Gebäude-Ensemble von Oscar Niemeyer in Aviles. War die Reise auf jeden Fall wert.
Hier mal der spannende Zugang von der Innenstadt aus ... als Appetithäppchen sozusagen!




Diesen Sonntag um 13 Uhr startet im Filmcasino wieder ein Special der FIlmreihe Stadt Streifen. Diesmal kann man sich The Pruitt-Igoe Myth von Chad Friedrichs aus dem Jahr 2011 zu Gemüte führen.
Das Scheitern dieses großen Wohnbauprojekts aus den 60ern galt den Verfechtern des freien Marktes als Beleg dafür, dass sozialer Wohnbau nicht funktioniert.
Hier der Trailer:
Passend zum Wochenende wünsch ich einen Lauf in die Wolken ... aber nicht ganz so gefährlich wie auf dem Bild!

Zu sehen bei der Landesgalerie Krems:

LEO ZOGMAYER. WENN ICH KUNST SAGE MEINE ICH DAS GANZE, 2019
Noch bis zum 6. Oktober kann man Thomas Struth in der Hilti Art Foundation bzw. im Kunstmuseum Liechtenstein bewundern. Die Ausstellung nennt sich unaufgeregt Composition '19, da Struth selbst kuratiert hat und seine Werke mit Arbeiten anderer Künstler aus der Sammlung in Beziehung setzt, wie beispielsweise Picasso, Leger, Wols, Giacometti, Klee, Richter usw.


... diesmal in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein, aus Bronze von 1993. Sehr erquicklich, seine Figuren!
Reclining Woman, was so viel heißt wie - man ahnt es fast - liegend!

Die Ausstellung im Architekturzentrum in Wien Critical Care von den Kuratorinnen Elke Krasny und Angelika Fitz (Direktorin Az W) geht nur mehr bis zum 9. September 2019. Sollte man sich sicher nicht entgehen lassen!
Hier ein Video zur Ausstellung:
Der Sitz der Allgemeinen Autorenschaft und Verleger Spaniens (SGAE) in Santiago de Compostela von Architekt Antón García Abril und dem Ensamble Estudio war ziemlich beeindruckend.
Granitfelsen bilden die Fassade zum Park hin, der Eingang wird durch eine Wand aus CD-Hüllen gebildet, was natürlich auf die musikalische Autorenschaft hinweist.
Leider kann man auf Familien-Reisen nicht immer den perfekten Sonnenstand abwarten oder noch die abendliche Lichtstimmung einfangen ... Manchmal ist das wirklich ein Jammer!




... das zum Träumen einlädt: Urlaub machen, einen Roman schreiben, die Stafffelei herausholen, gärtnern, Sommerfrische genießen.

Heute startet der Architektur.Film.Sommer im Architekturzentrum in Wien, eine Open-Air-Veranstaltung bei freiem Eintritt.
Zeitgleich zur aktuellen Ausstellung Critical Care. Die Zukunft reparieren im Az W werden an vier Abenden internationale Filmbeiträge gezeigt, die sich auf die Wechselwirkungen von Architektur und Klimawandel sowie soziale Veränderungen einlassen und zur Diskussion anregen.
Am besten Ausstellung und zumindest einen der Filmabende schauen!!
Santiago de Compostela verbindet man ja eher als den Endpunkt des Pilgerns auf dem Jakobsweg und somit natürlich mit einer imposanten Kathedrale.
Allerdings verstecken sich auch einige moderne Bauten in dieser Stadt, unter anderem von Alvaro Siza: das Centro Galego de Arte Contemporánea mit einem wunderschönen Garten!





In A Coruna in Galicien bewacht der Krieger Centurion von Fernando Botero den Eingang zum Museum Domus Casa del Hombre von Arata Isozaki.
Ich mag Botero sehr gerne, das Gebäude selbst wirkt von außen wie ein wunderschön glitzerndes Segel voller Wind, leider hält es dieses Versprechen im Inneren nicht.




Wie viele andere Fotografen bin auch ich von Lemon One angeschrieben worden, ob ich nicht bei ihnen mitmachen will und individuelle Profi-Bilder liefern will in meinen Leerzeiten. Zum Beispiel hab ich einen halben Tag frei und könnte in der Zeit zwei drei Geschäfte fotografieren, natürlich in angemessener Qualität, zuverlässig und schnell. Die Rohdaten gebe ich ab, wie auch die Nutzungsrechte. Das heißt, diese Fotos kann ich nicht mehr weiterverwerten, das kann dann nur noch Lemon One weiterverkaufen.
Vom Prinzip her wäre es ja auch ok, aber der Verdienst ist einfach viel zu gering, sodass sich das Ganze nicht wirklich auszahlt!
Hier noch gut zusammengefasst und eine Zitat von Profi Foto.
Lemon One erscheint auch zahlreichen anderen Fotografen als eines jener Geschäftsmodelle, an denen jemand verdient, indem er andere unter schlechten Bedingungen und zu geringen Honoraren „selbstständig“ für sich arbeiten lässt. „So ähnlich wie die Leute, die Essen ausfahren oder E-Scooter einsammeln und zuhause aufladen“, so (Fotograf Sascha) Rheker.
Eine aktuelle Publikation zum neuen Verständnis des Fotos in den sozialen Medien: The Social Photo. On Photography and Social Media von Nathan Jurgenson.
Mit dem Aufkommen der sozialen Medien und der Handykamera, die allgegenwärtig zu sein scheint, haben sich laut Jurgenson neue Formen von Bildern entwickelt, die sich stark von der Auftrags- und Kunstfotografie unterscheiden.
Hierzu zählt natürlich das Selfie, das Faux-Vintage-Bild, das selbstzerstörerische Bild (Stichwort Snapchat) sowie das Food-Foto.
Klingt sehr spannend, vielleicht wird das noch meine Sommerlektüre!
