Gestern eröffnete die Parallel Vienna, heute ist Eröfnnung der viennacontemporary in der Marx Halle in Wien. Beide Kunstmessen laufen parallel bis zum 24. September 2017.
Die Parallel Vienna findet man in der ehemaligen Sigmund Freud Universität auf über zehn Stockwerken! Nach der Messe wird das Gebäude endgültig abgerissen, also wäre die letzte Möglichkeit, sich das Gebäude anzuschauen ...
Wer sich mit Kunst eindecken will oder einfach nur seiner Schaulust frönen will, dieser Tage gibt es Möglichkeiten genug!!
Hier einige Eindrücke, zuerst viennacontemporary, dann Parallel Vienna:


© Parallel Vienna

© Sigi Hofer_Lost Parallel Vienna

© Marcus Geiger_oT Parallel Vienna
2018 soll der neue Film über einen meiner Lieblingsfotografen erscheinen: Robert Mapplethorpe.
Bin gespannt und sitze dann sicher im Kino ...
Sein Black Book trägt bei mir immer noch den Schutzumschlag ...

In die Zeit zurückversetzt und vollanalog: Der Retro-Vibe der Lomo'Instant Square erweckt Gefühle der Kauflust.
Es handelt sich um eine vollautomatische, analoge Sofortbildkamera im quadratischen Format. Jedes Sofortbild ist wieder einzelartig!
Kaufen kann man sie leider noch nicht, derweil läuft noch die Unterstützungskampagne auf Kickstarter.
Hübsch sind sie auch noch:

Hier noch ein paar technische Details, ich hoffe sie erreicht wirklich die Produktion ...
Filmformat: Fujifilm Instax Square Film
Belichtungsbereich: 62mm x 62mm
Objektivbrennweite: 95mm (45mm Äquivalent)
Automatische Belichtung: Programmierte Automatik
Blende: Automatisch f/10, f/22
Belichtungszeit: Bulb-Modus bis zu 30 Sek, Automatikmodus 8s to 1/250s
Belichtungskorrektur: +1/-1 Belichtungswerte (Ambient Exposure)
Filmauswurfmechanismus: Motorisiert
Mehrfachbelichtungen: unbegrenzt
Leitzahl eingebauter Blitz: 9 (m)
eingebauter Blitz: Automatischer Blitz & Blitz-Aus-Modus
Naheinstellgrenze: 0.8m
Zonenfokuseinstellungen: 0.8m / 1-2.5m / infinity (auf 1-2.5m voreingestellt)
Stativgewinde: Ja
Fernauslöser-Übertragung: Infrarot (Sensoren hinten und vorne am Gehäuse)
Selbstauslöser: Elektronisch kontrollierbarer 10-Sekunden-Countdown
Filmzähler: LED Anzeige, zählt abwärts
Batterien: 2 x CR2 Batterien (6V)
Batterien für Fernauslöser: CR2025 (3V)
Filtergewinde: 30.5mm
Objektivaufsätze: Portrait Glass Lens (Naheinstellgrenze 50cm), Splitzer. In Combo Packages erhältlich.
Zum Auftakt am 17. September um 13 Uhr im Filmcasino die Traumhäuser #1!
Das Ende meiner Sommerpause markiert ein Architekturfilm aus südlichen Gefilden – damit der Abschied nicht so schwer ist ... Also eintauchen!
Hier der Flyer, ...

... das Filmplakat ...

und einige der Traumhäuser und Projekte des Architekten!






alle Fotos © Filmcasino
Am 21. Mai 2017 feiert auch das Lentos den Museumstag! Von 10 bis 18 Uhr können bei freiem Eintritt die aktuellen Ausstellungen Arnulf Rainer und Psycho Drawing besucht werden. Ein experimentelles Atelier mit Musik lädt zum Zeichnen ein, es werden Führungen auf das Dach des Lentos und in die Restaurierwerkstätten geboten sowie durch die Ausstellungen!
Teilnehmerzahl bei den Führungen ist leider begrenzt, also sollte man schon etwas vorher dort sein, um sich seinen Sticker für die Gratis-Teilnahme abzuholen!



alle drei Abbildungen: Arnulf Rainer, Ohne Titel, 2015/16, © Arnulf Rainer

Martha Jungwirth, Dame in Situation, 1971, © LENTOS Kunstmuseum Linz

Adolf Frohner, Die Flucht (Hommage à Jean Dubuffet), 1966, © LENTOS Kunstmuseum Linz
Diesen Sonntag, 30. April 2017, um 13 Uhr im Filmcasino Wien findet wieder eine ArchFilm Matinee statt zum Thema Rot flammt es am Horizont: die internationalen Baubrigaden der UdSSR. Zu sehen sind Bau- und Stadtfilme vor dem Hintergrund der sowjetischen Oktoberrevolution und dem raschen Aufbau des bolschewistischen Staates mit der Wirtschaftsordnung NEP Lenins.
Also nichts wie hin ... Cities for Utopia!



alle Fotos beigestellt © Filmcasino
Das Filmfestival Crossing Europe vom 25. bis 30. April 2017 in Linz zeigt unter anderem auch eine von Lotte Schreiber kuratierte Filmschau, die sich mit Architektur und Gesellschaft auseinandersetzt; dieses Jahr unter dem Aspekt Gender & Space.
Rund um den bereits mehrfach preisgekrönten Debütfilm Park von Sofia Exarchous formiert sich ein vierteiliges Filmprogramm, das sich mit der Frage beschäftigt, wie Gender sich auf unsere Wahrnehmung und Vorstellung von Räumen auswirkt.
Park — eine Coming-of-Age-Geschichte — spielt vor dem Hintergrund der leer stehenden Gebäude, die seit den Olympischen Spielen von Athen langsam verfallen.


Wanderlust, cuerpos en tránsito (Wanderlust, female bodies in transit) von Anne von Petersdorff und Maria Perez Escalá begleitet zwei Frauen auf ihrer Reise von Ägypten nach Deutschland. Der autobiografische Dokumentarfilm fokussiert dabei auf den weiblichen Körper als Akteur im transitorischen Raum.


Kurdische Frauen im bewaffneten Kampf stehen im Zentrum des Dokumentarfilms von Zaynê Akyol Gulîstan, terre de roses (Gulîstan, Land of Roses).


Der litauische Beitrag Woman and the Glacier von Audrius Stonys zeigt das einsame und schweigsame Leben der Klimawandel-Forscherin Aušra Revutaite in den kasachischen Bergen.

Dem gegenüber führt uns der Kurzfilm von Katrīna Neiburga Garāžas (Garages) in die von Testosteron dominierten Welt der Garagen.



alle Fotos beigestellt © Crossing Europe
Klingt sehr spannend, läuft leider auch schon, also Beeilung ...
Das Fest der Kirschblüte ist vorbei ... hoffentlich kommen jetzt dann langsam die warmen Frühlingstage ...


Diesen Sonntag findet der letzte Beitrag der ArchFilm Matinee im Filmcasino vor der Sommerpause statt: Rot flammt es am Horizont: die internationalen Baubrigaden der UdSSR. Zu sehen sind Bau- und Stadtfilme vor dem Hintergrund der sowjetischen Oktoberrevolution und dem raschen Aufbau des bolschewistischen Staates mit der Wirtschaftsordnung NEP Lenins.
Die erste Arbeit stammt von Heinz Zschech, der auch an der Podiumsdiskussion teilnehmen wird. Unter dem Titel Philipp Tolziner — Architekt der Sowjets wird die Suche nach einer Formensprache der Architektur für den Kommunismus behandelt, hier besonders der jüdische Architekt und Kommunist Philioo Tolziner, der am Bauhaus studiert hat und mit Kameraden in die UdSSR ging.
Der zweite Beitrag Sotsgorod wurde von Anna Abrahams realisiert und befasst sich mit dem Buch Sotsgorod, 1930 von Nikolai Miljutin verfasst, und ist organisatorische und bautechnische Grundlage bzw. Vision einer marxistischen Stadtgestaltung, die in Ansätzen realisiert wurde — Stichwort Satellitenstädte.
Im Anschluss findet noch ein Publikumsgespräch mit Regisseur Heinz Zschech (Paris/Moskau) und Architektin Christine Zwingl (Schütte-Lihotzky-Club) unter der Moderation von Helmut Weihsmann (Kurator) statt.
Rot flammt es am Horizont: die internationalen Baubrigaden der UdSSR zu sehen am Sonntag, 30. April 2017, im Filmcasino Wien, um 13 Uhr.


alle Fotos beigestellt © Filmcasino
Am 9. April 2017 findet wieder eine ArchFilm Matinee im Filmcasino statt. Um 13 Uhr beginnt die Filmschau mit dem Werk von Horst Brandenburg – Weiße Stadt von Tel Aviv – aus dem Jahre 2005 und zeigt danach einen Zusammenschnitt von Archiv- und Wochenschaumaterial aus den Jahren 1926 bis 1964, unter anderem auch mit Werbefilmen der Zeit.
2003 wurde die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, es exisitiert ein aus ca. 4000 Gebäuden bestehendes Bauensemble im Stil des Neuen Bauens – ein emigriertes Bauhaus! Freu mich schon auf die puristisch weiße Gartenstadt!





Fotos: alle beigestellt © Filmcasino
Mein erstes Coverbild auf einer Zeitschrift!!! Ich will mehr davon ...

Das Magazin Visuell machte ein Interview mit mir und stellt mich in der aktuelle Ausgabe März 2017 im Special Architekturfotografie vor. Dabei geht es um Fragen wie warum überhaupt Fotografie, warum speziell die Architekturfotografie usw.
Ein kleiner Auszug:
Wann begann deine Faszination für den Fotoapparat?
Ganz früh! Ich glaube so Anfang der Achtziger. Meine Eltern hatten eine Kodak Instamatic, und wenn man blitzen wollte, musste man einen Blitzwürfel aufstecken, nach jedem Blitzen musste der Würfel gedreht werden und man konnte nur vier Mal blitzen, das war‘s! Und diesen Blitzwürfel fand ich total spannend.
So so so so so schade!! Die Ausstellung 1.000 m² of desire. Architecture and Sexuality endete am 19. März, also schon wieder etwas verpasst. Leider fand sie noch dazu in Barcelona im Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB) statt, also noch ein Hinderungsgrund. So schade!
Die Ausstellung bestand aus ca. 250 Werken der letzten 200 Jahre und befasste sich unter anderem mit Themen wie utopische Bordelle, Playboy-Architektur, Sex-Kinos oder der Frage wie man wohnen muss, um Frauen zu erobern.
Architektur weckt Begierden ...
Außerdem gab es noch einen Vortrag von Beatriz Colomina: The Perversions of Modern Architecture: Everything you wanted to know about it but were afraid to ask.
Im Museum Marta Herford in Herford in Deutschland ist derzeit bis 4. Juni 2017 eine sehr spannend klingende Ausstellung zu sehen.
Kunst und Scham, ein ewiges Thema in der Kunst, dessen Grenzen immer wieder neu verhandelt werden.
Zu sehen sind über 100 Arbeiten aus verschiedenen Gattungen, die das Gefühl Scham auf gesellschaftliche und indiviuelle Konventionen hin untersuchen. Die Ausstellung gliedert sich in vier große Aspekte der Scham: Paradies und Pubertät, Verhüllen und Offenbaren, Norm und Ausgrenzung sowie Witz und Provokation.
Leider ist Herford von Wien aus ca. 1000 Kilometer entfernt ... tja ... die Hoffnung liegt auf einer Wanderausstellung, die es ja vielleicht geben wird. Andererseits ist das Museum selbst sicher ebenso einen Besuch wert, es wurde von Frank Gehry gebaut.

Jamie Isenstein, The Eyehole, 2006, 18 x 6 x 5 cm, Courtesy the artist and Meyer Riegger, © Jamie Isenstein

Bruce Gilden, JAMIE, aus der Serie: Faces, 2014, 270 x 180 cm, Courtesy Travesía Cuatro | Guadalajara,
© Bruce Gilden / Magnum Photos für Leica S magazin

Clemens Krauss, Selbstportrait als Kind | Self-portrait as a child, 2017, Dimension variabel, photo: Hans Schroeder

Julian Rosefeldt, Deep Gold, 2013/2014, Filmstill, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Miriam Cahn, MARE NOSTRUM, 19.04.+09.05.2015, 300 x 220 cm, Courtesy the artist, Meyer Riegger
Künstlerinnen und Künstler: Ulf Aminde, François-Marie Banier, John Bock, Michaël Borremans, Louise Bourgeois, Leigh Bowery / Fergus Greer, Berlinde De Bruyckere, Miriam Cahn, Donigan Cumming, , Rineke Dijkstra, Marlene Dumas, Albrecht Dürer, Nezaket Ekici, Tracey Emin, EVA & ADELE, VALIE EXPORT, Gao Brothers, Josephine Garbe, Toussaint Gelton (Kelton), Bruce Gilden, Nan Goldin, John Isaacs, Jamie Isenstein, Jürgen Klauke, Gustav Kluge, Eva Kot’átková, Clemens Krauss, Oleg Kulik, Ulrike Lienbacher, Johannes Lingelbach, Sarah Lucas, Boris Mikhailov, Michael Najjar, Shahryar Nashat, Virgile Novarina, Yoko Ono, Oksana Pasaiko, Laure Prouvost, Jon Pylypchuk, Jan Symonsz Pynas, Lotte Reimann, Julian Rosefeldt, Lars Rosenbohm, Bojan Šarčević, Gary Schneider, Santiago Sierra, John Stark, Juergen Teller, David Teniers D.J., Miroslav Tichý, Larry Towell, Stefanie Trojan, Gillian Wearing, Erwin Wurm
Alle Bilder vom Museum beigestellt.